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Der Lapislazuli

Lapislazuli
Lapislazuli
Der Lapislazuli ( vom lateinischen "lapis" = Stein und "lazulum" = blau ) ist ein ultramarinblaues Mineral, dessen Hauptbestandteil der Lasurit ist. Chemisch gesehen zählt er zu den Feldspaten ( Formel: Na6[Al6Si6O24] - bei Variationen allgemeinere Formel: (Na,K,Ca)8[(SO4, S, Cl2)/(AlSiO4)6]    ). Allerdings ist die Einordnung zu den "Mineralen" Definitionssache, denn Lapislazuli entsteht im allgemeinen bei/durch Gesteinsmetamorphose ( von Kalk nach Marmor ).
Die Härte nach Mohs liegt bei 5,5. Die Dichte ist 2,4 - 2,9. Hauptvorkommen ist der Hindukusch ( Afghanistan ), daneben auch Chile, Kalifornien und Chile.

In der Antike galt der Stein als Heilmittel bei Hautkrankheiten ( vielleicht aufgrund seines hohen Schwefelanteils ).

Im Mittelalter wurde aus dem Lapislazuli die intensive blaue Farbe für die Buch- und Wandmalerei gewonnen. ( typisches Beisiel sind die blauen Madonnen-Gewänder ). Die Farbe blau wurde damals kaum verwendet, weil die blauen Pigmente selten und entsprechend teuer waren. Der Lapislazuli wurde von "jenseits der See" ( aus Afghanistan ) geliefert, daher stammt auch der Name "ultramarin".

Die Ägypter und Sumerer verwendeten den Lapislazuli ( oft in Form eines Skarabäus ) als Grabbeigabe. Er galt dort als Symbol für das Göttliche und das Leben.

Heutzutage spricht man ihm diese positiven Eigenschaften zu:
Lapislazuli gilt als Stein der Freundschaft, der Liebe und der Wahrheit.
Er fördert die Harmonie ( besondere bei zwischenmenschlichen Beziehungen )
Er stärkt die geistigen Kräfte und das Gedächtnis
Er wirkt positiv auf die Organe des Kopfes und des Halses ( vor allem Schilddrüse )

Der Lapislazuli wird dem Tierkreiszeichen Schütze zugeordnet.
Die Anwendung erfolgt zumeist auf dem Stirn- und Halschakra.

Im Rollenspiel / Fantasy gilt für den Lapislazuli:

in keiner mir bekannten Fantasy-Welt spielt der Lapislazuli eine Rolle.





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