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Der Obsidian

Schneeflocken-Obsidian
Schneeflockenobsidian
Der Obsidian ( der Name leitet sich von "Obsius" ab, dies war der Name des Römers, der als erstes einen Obsidian aus Äthiopien nach Rom brachte ) ist ein natürlich vorkommendes vulkanisches Gesteinsglas ( chemisch: Siliziumdioxid SiO2).
Er entsteht, wenn heisse Lava sehr schnell abkühlt ( z.B. weil sie ins Meer strömt ) und erstarrt, bevor sich eine kristalline Struktur bilden kann ( es bildet sich dann ein so genanntes amorphes Kristallsystem ). Zumeist hat der Obsidian einen Kieselsäuregehalt von über 70%. Er zählt zur Familie der Rhyolithe. Kleine Nuggets aus Obsidian, die von Wind und Wetter rund geschliffen wurden, werden auch als "Apachen-Tränen" bezeichnet. Durch verschiedene Einschlüsse bzw. Blasen entstehen verschiedene Arten von Obsisian ( der links abgebildetet Schneeflockenobsidian z.B. enthält kleine weisse Cristobalitkristalle, beim Regenbogenobsidian wurden kleine Wassertröpfen eingeschlossen, die das Licht in ihre Spektralfaben brechen).
Die Härte nach Mohs liegt bei 5 - 5,5. Die Dichte ist 2,3 - 2,6. Obsidiane kommen in nahezu allen vulkanischen Gebieten vor.

Im Mittelalter wurde Obsidian wegen seiner scharfkantigen Bruchstellen ( ähnlich wie Feuerstein ) als Material für die unterschiedlichsten Werkzeuge benutzt.

In Mexiko und Mittelamerika wurde der Stein von den Indianern als Schmuck benutzt. Er sollte alles Schlechte von seinem Träger fernhalten. Im alten Rom wurde der Stein geschliffen und als Spiegel verwendet.

Heutzutage spricht man ihm diese positiven Eigenschaften zu:
Obsidian gilt als "erster Hilfe"-Stein, da er Blockaden, Angst und Schock auflösen kann.
Er fördert die Durchblutung ( Wundenheilung, Verbesserung der Symptomatik bei Raucherbein, gegen chronisch kalte Füsse ...)
Er verstärkt die Wahrnehmung ( Wiedererkennung von Verdrängtem, Unterstützung der Hellsicht, Auflösung von Erinnerungen )
Er kann vergessene Begabungen zurückbringen

Der Obsidian wird den unterschiedlichsten Tierkreiszeichen zugeordnet.
Einen Obsidian sollte man nicht ( unvorbereitet ) nachts tragen. Seine mentalen Wirkungen lassen sich in wachem Zustand besser verarbeiten ( beim meditieren mit einem Obsidian besser NICHT einschlafen ). Besonders starke Wirkung wird dem Regenbogen-Obsidian nachgesagt.
Die Anwendung kann auf jedem ( Neben-) Chakra oder als drittes Auge auf der Stirn erfolgen. Entladen wird der Stein unter fliessendem lauwarmen Wasser oder nachtsüber mit Hämatiten. Aufgeladen werden kann er im hellen Sonnenlicht oder mit Hilfe von Bergkristallen.

Im Rollenspiel / Fantasy gilt für den Obsidian:

Allgemein gilt ein Dolch aus Obsidian ( "Vulkanglasdolch") als Ritualwaffe der Druiden, da diese wegen der magie-/naturfeindlichen Wirkung keine Waffen aus Metall führen können. Durch entsprechende Rituale wird der Bruchfaktor gesenkt und die Waffe gilt als magisch.

DSA: Es gibt Gerüchte, nachdem dieser Stein Kor zugeordnet sein soll, allerdings findet sich in der einschlägigen Literatur ( vor allem der mysteria arcana ) kein Hinweis auf diese Verbindung





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